Die Immobilienpreise zeigen sich trotz Corona-Pandemie stabil

Die Immobilienpreise zeigen sich trotz Corona-Pandemie stabil

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) am 15.05.2020 eine Analyse mit dem Titel „Wie beeinflusst die Corona-Pandemie die Preisentwicklung auf dem Wohnimmobilinemarkt 2020?“ veröffentlicht.

Es wurde der Wohnimmobilienmarkt untersucht und eine Prognose für die weitere Entwicklung der Immobilienpreise für das Jahr 2020 abgegeben. Die Prognosen unterscheiden den Mietwohnungmarkt und den Wohneigentumsmarkt.

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der IVD-Analyse:

Unter der Voraussetzung, dass die aktuell geltenden Beschränkungen bis Ende des Sommers aufgehoben werden, geht der IVD von Folgendem aus:

  • Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland ist von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen, allerdings geht der IVD davon aus, dass dies nur temporär Einfluss hat.
  • Die hohe Diversifizierung des Wohnimmobilienmarktes in Deutschland macht den Wohnimmobilienmarkt marktunabhängig und ist daher krisenfester.

Die Prognose zum Mietwohnungsmarkt des IVD:

  • Die Preissteigerungen auf dem Mietwohnungsmarkt werden laut IVD für das Jahr 2020 zwischen 2,5 und 3 Prozent liegen.
  • Die Nachfrage nach Mietwohnungen, besonders in Metropolen und Großstädten, ist weiterhin hoch. Besonders im unteren und mittleren Preissegment. Bei hochwertigen Wohnimmobilien wird ein Rückgang erwartet.
  • Es wird mit einer ähnlich hohen Zuwanderung wie nach der Finanzkrise 2008/2009 gerechnet. Der Bedarf an Wohnimmobilien wird dadurch weiter ansteigen.
  • Für das dritte und vierte Quartal 2020 ist mit Mietausfällen – auch im privaten Bereich – zu rechnen.

Die Prognose zum Wohneigentumsmarkt des IVD:

  • Der IVD prognostiziert für das mittlere Preissegment einem geringeren Preisanstieg für 2020 im Wohneigentumsmarkt (Prognose 4-5% gegenüber 8,3% in 2019 und 9,4% in 2018).
  • Es wird damit gerechnet, dass Menschen, welche Einkommensverluste durch Corona erleiden und dadurch nicht mehr in der Lage sind eine Immobilie zu finanzieren, durch Käufer ausgeglichen werden, welche ihr Vermögen anlegen möchten.
  • Es wird weiterhin mit einem geringen Zinsniveau gerechnet, welches aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen der Bank leicht ansteigen könnte.
  • Das Transaktionsvolumen wird im zweiten Quartal stark einbrechen und sich in der zweiten Hälfte des Jahres wieder normalisieren. Ausschlaggebend ist auch hier die Dauer des Lockdowns.

Die komplette Analyse finden Sie kostenfrei auf der Website des IVD:

https://ivd.net/wp-content/uploads/2020/05/2020_05_18-IVD-Analyse_Wie-beeinflusst-die-Corona-Pandemie-die-Preisentwicklungen.pdf

Den Artikel zu der Analyse des IVD finden Sie unter folgendem Link:

https://ivd.net/2020/05/ivd-analyse-moderate-preisanstiege-fuer-2020-erwartet/

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